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Kann man den Welthunger besiegen?
Die verfügbaren Nahrungsmittel reichen für doppelt so viele Menschen wie zur Zeit auf der Erde leben. United Nations, World Population Prospects, New York Die Ursachen des Hungers sind Kriege, Unruhen, politische Machenschaften...
Braucht man weniger Spritzmittel?
Unkräuter und unerwünschte Wildpflanzen entwickeln innerhalb weniger Jahre Toleranzen gegen die Herbizide, die die gentechnisch veränderten Nutzpflanzen resistent machen sollten. In Argentinien beispielsweise stieg der Herbizidverbrauch pro Hektar um 58% innerhalb von 10 Jahren nach Einführung von gentechnisch verändertem Soja.
Benbrook, C.M. (2005). Rust, Resistance, Run Down Soils, and Rising Cost – Problems Facing Soybean Producers in Argentina. AgBioTech Info Net. Technical Paper Number 8, S. 1-51
Gibt es eine Gesundheitsgefährdung?
Toxizitätsstudien, in denen Säugetiere mit gentechnisch verändertem Futter ernährt wurden, mussten teilweise wegen unerwartet starker gesundheitlicher Schäden der Versuchstiere abgebrochen werden.
Prescott, V.E. et al. (2005); Transgenic Expression of Bean a-Amylase Inhibitor in Peas Results in Altered Structure and Immunogenicity, J. Agric. Food Chem., 53 (23), 9023-9030.
Verlieren wir in Europa den Anschluss?
Italien, Österreich, Schweiz, Griechenland, Ungarn und Polen haben ein klares NEIN zur Grünen Gentechnik gesagt, da für sie die Risiken überwiegen.
Sind die Erträge der Bauern höher?
In Kanada sanken die Rapserträge seit der Einführung der Gentechnik um 15%, die Maiserträge verringerten sich um 10%.
Reichen 10m Abstand vom Nachbarfeld?
Die TU München hat in 600 m Abstand noch gentechnisch veränderte Pollen festge-stellt. Ein Nebeneinander von konventionell angebauten, biologischen und gentechnisch veränderten Pflanzen ist nicht möglich und nimmt dem Verbraucher jegliche Wahlmöglichkeit .
Kann man Mangelerscheinungen beheben?
Eine Vitamin A erzeugende Gensequenz wurde in den Reis eingebaut mit dem Ziel, Menschen in der sog. Dritten Welt vor dem Erblinden zu schützen. Um den Tagesbedarf an Vitamin A mit gentechnisch verändertem Reis abzudecken, müsste eine Person 5 kg Reis pro Tag essen...
Schafft die Gentechnik Arbeitsplätze?
Bauern, die gentechnisch veränderte Pflan-zen anbauen, müssen jedes Jahr erhebliche Lizenzgebühren an die Saatgutfirmen zahlen. Gentechnisch veränderte Futtermittel sollen zukünftig per Internet bestellt werden. Die Folge: noch mehr bäuerliche Arbeitsplätze gehen verloren, die Futtermittelindustrie wird vernichtet. Geforscht werden soll in Südamerika.
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